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Test4

Der kleinste mit der größten Fresse

Gustav hat schon immer gern Krach gemacht:"In der Grundschule war ich der Kleinste mit der Größten Fresse!" Dass er so klein war (heute 1,68 Meter), machte Gustav aggressiv. Er musste sich behaupten, es allen zeigen und irgendwo Energie ablassen. Vielleicht fing Gustav deshalb an zu trommeln. Vielleicht auch wegen der Musik, mit der sein Vater ab und zu das Haus beschallte- Songs der Rocklegenden Led Zeppelin, Eric Clapton oder Peter Gabriel. Irgendwann fing der kleine Gustav an, unterm Abendbrottisch mitzutrommeln. Und weil er nicht aufhörte, brachte ihn sein Vater in die Musikschule in der Nachbarschaft. Das ist mittlerweile zwölf Jahre her. Seitdem spielt Gustav Schlagzeug. Er hat´s auch mal mit Gitarre probiert," aber dafür hab ich zu robuste Pfoten." Gustav hat fast immer einen Hut auf, vor allem wenn seine Haare länger werden. Er hat ziemlich dichtes Haare, das im Sommer ganz hell wird. "Und große Locken, wenn ich sie wachsen lassen würde." Am liebsten trägt er Jeans und dazu Poloshirts- bevorzugte Farbe weiß. Der 17- jährige Tokio-Hotel-Drummer wirjt sehr erwachsen, wenn er über sich redet. Er sieht seinem Gegenüber in die Augen, während seine Hände mit Gegenständen spielen, die rumliegen, oder einfach nur unruhig über die Tischplatte wandern. Gustav ist der Beat der immer läuft. Der Rhythmus-Geber der Band- und das nicht nur auf der Bühne. Gustav trommelt immer: auf der Tischplatte, mit einer leeren Red-Bull-Dose, am liebsten aber auf sich selbst. Dann benutzt er Bauch, Oberschenkel und Brust als Percussion-Instrument. Ein kompakter, wandelnder Beat, immer ´nen Spruch auf den Lippen, selten schlecht gelaunt. Wenn die anderen in den Seilen hängen, heitert Gustav sie auf. Doch er ist nicht immer so selbstbewusst, wie er sich gibt. So hatte er sich eigentlich überlegt, aufs Gymnasium zu gehen, nach der 4. oder nach der 6. Klasse. "Aber ich hab mich nicht getraut", gibt Gustav zu. "Ich glaube, ich hatte Angst vor neuen Leuten. Davor, dass alle mich angucken.Dass ich ein Fremdling bin. Davor hatte ich immer Angst." Dabei ist Gustav nicht schüchtern, im Gegenteil. Er ist ein sehr offener Kerl, geht auf Menschen zu, redet mit ihnen, macht Späße. Heute geht er auf ein Wirtschaftgymnasium. Der Anfang in der neuen Schule war nicht so schwer: Eine Freundin fing mit ihm an. In knapp zwei Jahren will er Abitur machen, trotz seines Erfolgs mit Tokio Hotel. Und wie gehen die Leute aif seiner Schule mit Gustavs Musikkarriere um? "Die meisten finden´s cool", sagt er. Natürlich gibt es auch Leute, die nicht so nett sind, "aber ich habe gelernt, damit umzugehen, wenn jemand über den Schulhof brüllt." Es hat sich einiges geändert in Gustavs Leben, seit Tokio Hotel mit dem Song "Durch den Monsun" die Charts stürmten. Er findet es bemerkenswert, wie viele Leute sich auf einmal wieder gemeldet haben. "Man muss wissen, wer seine Freunde sind", erklärt er. Gustavs Vertrauten sind sein bester freund Alex und seine Schwester Franziska. Beide leben in Magdeburg, nicht weit vom Haus entfernt, in dem Gustav mit seinen Eltern wohnt. "Franziska ist kleiner als ich", sagt er, "aber älter- 25 Jahre alt." -Früher haben sich die Geschwister oft §gekabbelt", wie er es nennt. Heute kocht Franziska ihm Kartoffelgratin oder gibt Tipps- auch in Bezug auf Mädchen. Aber richtig geklappt hat´s leider noch nicht. Zweimal war Gustav verliebt. Doch die eine hatte einen Freund, und die andere wohnte in einer anderen Stadt- das funktionierte irgendwann nicht mehr. Zurzeit ist der Drummer solo. Eine Freundin hätte er schon gern, nur "müsste sie damit leben, dass ich ständig unterwegs bin." Denn Gustav grätscht bis zum Abi zwischen Schule und Band, zwischen Prüfungen und Auftritten. Um sein Ziel zu erreichen: "Es wäre supercool, wenn ich Studiomusiker werden könnte. Auch wenn es natürlich mein größter Traum ist, dass es ewig weitergeht mit Georg, Bill, Tom und unserer Band...." Da bleibt kein Platz für seine Hobbys: Fußballspielen, Radfahren oder Kochen. Sein Hit am Herd: Lasagne und Lachs-Sahne-Gratin-  allerdings ohne Lachs". Denn Gustav ist allergisch gegen Fisch. Und gegen Schweinefleisch. Und gegen Erdbeeren. Und gegen Hausstaubmilben. Und gegen alle möglichen Gräser und Pollen. Wenn Gustav von einem davon zu viel abkriegt, bekommt er Ausschlag. Gustav:" Ich stehe dazu. Manche Leute haben keinen Pickel und sehen trotzdem hässlich aus!", ruft er grinsend und bringt sich in Pose. Sein Ziel ist es, mit der Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Von wegen hässlich! Auch Sänger Bill meint, Gustav hätte definitiv den besten Oberkörper der Band. "Da sind die Schlagzeuger einfach im Vorteil." Das findet Gustav auch. Er lässt seine Muckis spielen, bringt wieder ´nen Spruch und alle lachen......

 

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